Wann kommt die Verbesserung in der Altenpflege?
Die Altenpflege ist ein selbstständiges Fachbereich des Sozial- und Gesundheitswesens. Immer noch kann man diesen als hinkenden und gelähmten Bereich bezeichnen, obwohl dieser so notwendig ist. Wegen der demografischen Entwicklung sowie wegen des medizinischen Fortschritts. Außer einer Unmenge der Tätigkeiten und Aufgaben in der Altenpflege, mit welchen sich die Seniorenbetreuerinnen rumschlagen müssen, kommt dazu noch ein Papierkram, mit dem die im Bereich Tätigen auch zurechtkommen müssen. Von Anamneseblatt, Pflegeplanung, Pflegebericht, Medikamentenblatt, Wundverlaufsbericht, Visitenblatt, Pflegekonzept, Nachweis Medikamentenbestellung. Klingt gut? Oder hebt es eher ekelnde Gefühle hervor? Dazu gibt man noch allerlei Veränderungen im menschlichen Körper während des Altwerdens und Symptome des Alterungsprozesses, mit denen sich Seniorenbetreuerinnen aus Polen, wie auch aus anderen ost- und mitteleuropäischen Ländern abfinden müssen. Die Langzeitpflege wird hier am Beispiel dieser besprochen, weil sie immer lieber und in großer Zahl nach Westeuropa kommen, um ihre Rundumversorgung zu leisten und ihre Arbeit zu verrichten. Für die Hilfe bei der Körperpflege, beim Essen, Vorbereitung von Mahlzeiten, Hilfe bei der Ausführung ärztlicher Verordnungen, bei Behördengängen und Arztbesuchen, Haushaltführung, medizinische Behandlungspflege und seelische Unterstützung bekommen Polnische Seniorenbetreuerinnen ungefähr 8 bis 10 mal weniger Geld als die hiesigen Pflegedienste in den westeuropäischen Ländern, werden von diesen als Konkurrenz gesehen und müssen sich in den meisten Fällen mit der Legalisierung ihrer Beschäftigung rumschlagen. Nur ein paar der hier erwähnten Informationen über die Situation der osteuropäischen Pflegekräfte dient dazu, dass man einem Außenstehenden mit paar Einzelheiten zeigt, wie dieser Berufsfeld tatsächlich aussieht. Es entsteht nun eine Frage: Wann kommt die Verbesserung (lies Regulierungen, Regelung der Arbeitsbedingungen) in dem Bereich?